Contouring

Um unschöne Stellen zu kaschieren, Highlights hervorzuheben und das Gesicht perfekt zu betonen, greifen Profis zum Contouring! Wichtig dabei ist, dass bei jeder Gesichtsform Contouring unterschiedlich angewendet wird, um die jeweiligen Vorzüge zu betonen. Bei einem schmalen Gesicht sollten zum Beispiel viele Highlights gesetzt werden, um es etwas weniger schmal erscheinen zu lassen. Bei einem eckigen Gesicht gilt das Gegenteil. Runde Gesichter sollten beim Contouring auf Highlights verzichten und mit dunklen Flächen einzelne Teile des Gesichts zurücktreten lassen. So wirkt das Gesicht akzentuierter und bekommt mehr Kontur. Frauen mit herzförmigem Gesicht betonen am besten Kinn und Haaransatz.

Um Makel zu kaschieren beginnt man am besten mit einer Grundierung in einem etwas helleren Ton als der eigenen Hautfarbe. Anschließend setzt man Konturen an den Wangen direkt vor dem Ohr beginnend Richtung Mund und Nase, an der Schläfe und an der Kinnlinie. Um den richtigen Punkt für die Wangenschattierung zu finden, ertasten man mit den Fingern sein Jochbein und setzt unterhalb davon die Kontur. Mit einem Pinsel oder Blender wird anschließend alles in die Foundation eingearbeitet.

Daraufhin werden die Highlights auf Wangenknochen, Schläfen, Nasenrücken, der mittleren Stirn, der oberen Lippenkontur und der Partie unter den Augenbrauen gesetzt. Damit betont ihr die Punkte, die von Natur aus das Licht etwas reflektieren. Die Highlights setzt ihr am besten mit Produkten, die schimmernde Partikel enthalten und heller sind, als euer eigener Hautton.

Um Tiefen zu setzen und Partien in den Hintergrund zu rücken, greift man zu Produkten, die dunkler sind als der eigene Hautton. Kühle Brauntöne sind hier die richtige Wahl. Auch hier gilt: alles soft verblenden! Nur so erreicht ihr einen natürlichen Look.